Kompetenz und Anspruch

Wachsende Kompetenz und kontinuierliche Weiterentwicklung durch ein Leben von und mit dem Strich 8.

Durch einen hohen eigenen Anspruch – sowohl an mich selbst, als auch an meine Arbeit – gepaart mit unablässiger Leidenschaft, Detail-Verliebtheit und kontinuierliche Weiterentwicklung habe ich mir im Laufe der Jahre sehr viel Fachwissen rund um den Strich 8 angeeignet und einen entsprechend guten Ruf erarbeitet. Diesen nicht nur zu festigen, sondern weiter auszubauen, in dem ich mein Wissen und meine Fähigkeiten in die Arbeit an den Fahrzeugen weiter einbringe, ist und bleibt mein Ziel. Wieder einen Strich 8er gerettet zu haben, weil z. B. undichte Stellen rechtzeitig lokalisiert und behoben wurden ist einfach ein so tolles Gefühl, dass ich es auch zukünftig nicht missen möchte.

Wer sich wie ich seit über 15 Jahren ausschließlich mit einem einzigen Modell beschäftigt, kennt das Fahrzeug irgendwann in- und auswendig. Man weiß irgendwann automatisch...

  • für welche Arbeitsgänge welche Werkzeuge benötigt werden...
  • welche Qualitätsunterschiede es zwischen originalen Ersatzteilen und denen – soweit lieferbar – aus dem Zubehör gibt...
  • wo Qualitäten – auch bei originalen Ersatzteilen – im Laufe der Jahre – teilweise sogar eklatant - nachgelassen haben...
  • welche Arbeiten in welcher Reihenfolge am meisten Sinn machen usw.

Dazu gehört für mich auch ein regelmäßiger Austausch mit Ralf Nuding – einem der wenigen weiteren Spezialisten für den Strich 8 – über Verfügbarkeiten und Qualitäten von Ersatzteilen und Werkstoffen. Das hilft letztendlich beiden Seiten den Wissensstand ständig zu erweitern und so dem Kunden immer das Bestmögliche anbieten zu können.

Mein Anspruch

Anspruch und Kompetenz sprechen sich herum. Seit Jahren schon kommen Kunden aus ganz Deutschland zu mir um ihren Strich 8 von mir durchchecken und behandeln zu lassen. Einige Stammkunden kommen schon seit über 10 Jahren. Derzeit ist sogar ein 240 D 3.0 aus Alicante/Spanien zur stationären „Rundum - Behandlung“ aufgenommen.

Sauberes Arbeiten und Auftreten sind für mich selbstverständlich. Eine aufgeräumte Werkstatt und ein übersichtliches und gut sortiertes Teilelager sind nicht nur eigener Anspruch, sondern erleichtern auch das Arbeiten - zudem ergibt alles zusammen selbstverständlich auch ein entsprechendes Spiegelbild der Firma nach außen.

Die schon mehrfache Erwähnung als Spezialist – z. B. im bekannten Oldtimer-Magazin „Motor Klassik“ oder auch die von mir verfasste Kaufberatung in der Fachzeitschrift „Mercedes Szene“ sprechen für sich... – nämlich für Anspruch und Kompetenz.

Kompetenz – sprich Fachwissen – gebe ich auch gerne an „Nicht-Kunden“ weiter: Hier klicken um mehr zu erfahren.

Aber: Niemand ist oder war jemals allwissend - und das möchte ich auch mir nicht anmaßen, selbst wenn manch einer denken mag: „..der muß doch alles über das Auto wissen..“

Selbst nach über 15 Jahren weiß ich noch immer nicht alles über den Strich 8. Aber ich lerne bei der Arbeit am Strich 8 nach wie vor dazu und wachse so mit meinen Aufgaben.

Das bestmögliche Ergebnis - natürlich in Absprache und nach Kundenbedürfnissen - für den jeweiligen Wagen zu erzielen ist und bleibt mein Anspruch.

Korrosionsbekämpfung

Der Strich 8 rostet, wie viele wissen, meist in den gleichen Bereichen. Diese nicht nur professionell auszutauschen zu können, sondern – und nämlich noch viel wichtiger – vorher nach den Ursachen zu suchen und diese zu beheben, zeugt von Anspruch und Kompetenz dem Kunden das Bestmögliche zu bieten.

Da kann der Bodenbereich vorne noch so gut geschweißt sein - was nützt das, wenn das Wasser aus dem inkontinenten Lüftungswasserkasten oder der porösen Scheibendichtung sich gleich wieder auf dem frisch eingeschweißten Blech sammelt!?

Die Tatsache, dass in den meisten Fällen nie nach der Ursache gesucht wurde, ist einer der Gründe, warum bei so vielen Restaurationen in sogenannten „Fachbetrieben“ schon nach kurzer Zeit wieder Korrosionserscheinungen zeigen.

Ein weiterer Grund ist das „Nichtwissen“ um originale Wasserablauflöcher. Werden diese z. B. nach einer Schwellerinstandsetzung nicht gebohrt, bzw. besser vorher noch berücksichtigt, kann dort immer vorhandene Feuchtigkeit nun gar nicht mehr ablaufen und die braune Pest kann sofort - und nun sogar in Zeitraffer-Geschwindigkeit - ihr Werk von neuem verrichten.

Spezialwerkzeug

Viele Arbeiten sind ohne entsprechendes Spezialwerkzeug kaum oder gar nicht zu bewältigen.

Die meisten dieser Sonderwerkzeuge sind heutzutage in Daimler-Niederlassungen/Vertretungen kaum noch mehr zu finden. Von einem guten Freund konnte ich vor Jahren einen originalen Katalog über viele dieser Sonderwerkzeuge erwerben. Dieser gab nach Baugruppen unterteilt Aufschluss, was evtl. für einen selber interessant sein könnte. Konnte die Anschaffung wegen fehlender Verfügbarkeit oder absurd hohen Preisen nicht realisiert werden, musste man halt – wenn vorhanden – aus einem Muster selber was bauen (lassen). Ist kein Muster vorhanden, muss man eben messen und tüfteln, bis es passt. Im Laufe der Jahre kommt dann ein ziemlich umfangreiches Sortiment an unentbehrlichen Sonderwerkzeugen zusammen, die ich nicht mehr missen möchte und ohne die verschiedene Arbeiten auch gar nicht möglich wären.